
Wenn Sie Ihre Hündin von meinem Anytime decken lassen möchten, sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:
- Die Stehtage der Hündin: Die Hündin ist zwischen dem 10.-14.Tag der Läufigkeit für einen Deckakt bereit. Die Hündin dreht die Rute bei Berührung zu Seite und bietet sich an.
- Bitte melden Sie sich telefonisch bei mir, sobald Ihre Hündin läufig wird, damit wir rechtzeitig einen Termin vereinbaren können.
- Nur wenn beide Tiere möchten!
- Beide Hunde müssen gesund sein, dies ist durch einen ärztlichen Attest, sprich Herpesabstrich nachzuweisen.
- Am ersten Tag wird die volle Deckgebühr bezahlt.
- Gedeckt wird an zwei Treffen bei mir zuhause (das zweite Treffen, damit es auch sicher ist).
Warum soll die Hündin zum Rüden kommen?
Es ist sein Territorium, sein Revier, er muss es nicht erst sondieren und nach eventuellen Konkurrenten ausschau halten, hier fühlt er sich sicher und kann sich ganz auf die Hündin konzentrieren. Wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist (kein Platz oder zu viele andere Hunde), so sollte man auf jeden Fall einen neutralen Ort wählen. Die Hunde sollen dort Ruhe haben und möglichst keine Ablenkungen. Hier müssen Sie auch etwas mehr Zeit einkalkulieren, denn beide müssen sich erst mit der Örtlichkeit vertraut machen.
Der Deckakt
Bevor Sie beim Rüden ankommen, sollten Sie der Hündin noch einmal Gelegenheit geben, sich zu lösen, nach einer längeren Anfahrt sollte eine Rast mit Spaziergang kurz vor dem Ziel erfolgen. Dort angekommen, kann es sehr schnell gehen, nach einem kurzen Beschnuppern „packt“ sich der Rüde die Hündin und reitet auf. Je nach Temperament kann auch ein kurzes Vorspiel erfolgen, wobei die Hündin den Rüden zum Spielen animiert, eine Art Balz, wobei der Rüde immer wieder versucht, aufzusteigen.
Ist er erfolgreich eingedrungen, fasst er fester zu, durch heftiges Stoßen kommt es zur Vorbereitungsejakulation, wobei eine kleine Menge klarer Flüssigkeit den Weg für die 2., die Spermienejakulation vorbereitet. Nach der ersten schwellen beim Rüden die Schwellkörper an der Peniswurzel an und bei der Hündin schließt sich der Scheidenmuskel. Es kommt zum hundetypischen „Hängen“, eine Einrichtung der Natur, um die Chancen der Befruchtung zu verbessern. In diesem Stadium kommen die Hunde nicht von einander los, ohne sich gravierend zu verletzen. Das ist der Moment, auf den die Menschen gewartet haben um einzugreifen. Der Rüde dreht sich jetzt, allein oder mit Hilfe des Besitzers. Er bringt ein Vorderbein über den Rücken der Hündin zu Boden und wendet sich so, dass beide „Po an Po“ stehen. Hier muss jetzt beruhigend auf beide eingewirkt werden, der Rüde soll nicht versuchen, sich loszureißen und die Hündin sollte gehindert werden, hinten wegzusacken.
Dieser Zustand des Hängens ist unterschiedlich lang, bis sich der Scheidenmuskel wieder entspannt, können fünf aber auch 50 Minuten vergehen. Das ist nicht rassebedingt, sondern von Hündin zu Hündin verschieden. Sobald sie sich voneinander lösen, bringen Sie die Hündin am besten gleich ins Auto, sie soll jetzt etwa eine Stunde ruhen und nicht urinieren. Auch der Rüde kommt an einen ruhigen Ort um sich zu erholen.
Das Hängen sagt uns zwar, dass der Deckakt funktioniert hat, nicht aber, ob die Befruchtung der Eizellen geklappt hat, das hängt jetzt davon ab, ob der Spermienfluss erfolgte, von deren Qualität und vom Eisprung der Hündin.

